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| Stories › Ist es kalt hier, oder bin ich das? |
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Das Fotoshooting aus der Sicht von Markus
Sonnabend, 19. März 2005 von Markus Bartholdy
Es klingelt. Was zur Hölle ist das? Ah, mein Wecker. Warum so früh, es ist doch Samstag? Moment mal, da war ja noch was. Das Fotoshooting!
Unwesentlich später befand ich mich mit noch dösiger Stimmung in der U-Bahn, die François mit seiner liebevollen Berliner-Schnauze oft als fahrenden Gesindelcontainer bezeichnet. Raum und Zeit verschmolzen auf Grund meiner konstanten Müdigkeit zu einer großen unbekannten Variable. Noch schnell ein wenig autogenes Training zu Motivation (Ja, ich weiß, dass ist 80er Style) und schon war ich motiviert, ansteckend fröhlich und unwiderstehlich.
François, Stefan und Stefans Vater waren auffallend pünktlich. Muss wohl an Jürgen (Stefans Vater) gelegen haben. Daniela kam, wie es sich für eine "Lady" gehört, ein paar Minuten später.
Nun war es so weit. Das große "Posen" begann. Langweilig wie immer. Ziemlich schnell verging mir die Lust daran und ich begann Witze zu reißen und spielte Gitarre. Irgendwie lockerte das wohl die Stimmung ein wenig auf und bald wurden alle etwas lockerer. Dummerweise wurde es dafür aber auch kälter, da Klara (berlinerisch für Sonne) sich hinter den Wolken versteckte.
Jürgen war unheimlich ruhig und lies uns einfach mal machen. Zwischendrin schoss er immer mal wieder ein paar zusätzliche Bilder mit seiner Digicam. Eigentlich für dieses "Making Of" gedacht, wurden diese Bilder dann ironischerweise die besten. Ironisch deswegen, weil die Auflösung von 1.2 mio Pixel natürlich nicht so ganz der einer analogen Spiegelreflexkamera entspricht. Aber letztlich zählt halt doch die Stimmung die ein Bild transportiert und nicht die Bildqualität. Auf gut Deutsch: "Drauf geschissen!" Wir nahmen dann später doch ein Bild von der Digicam für unser Poster.
Irgendwann waren dann alle (nach ca. 100 Bildern) richtig schön durchgefroren und wir beschlossen Feierabend zu machen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, daß ich ohne Jürgens Kaffee wahrscheinlich erfroren wäre. Frierend aber glücklich verließen wir den Tatort und ich dachte mit zweifelhafter Freude an die noch zu erledigende Layoutarbeit für das Poster.
Alles in allem bin rückblickend sehr zufrieden und freue mich darauf unser Poster an den Wänden und Türen der Berliner Clubs hängen zu sehen.

Siehe auch: Fotoshooting der Lazy Guys am 19.03.2005
Mehr Bilder zur Story: Bilder vom Fotoshooting 2005
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